Exkursionen
Öffentlichkeitsarbeit zur Umsetzung der EU-Richtlinie Natura 2000 mit Informationen über regional bedeutsame Arten und Ihre Lebensräume
Die Frühlingsspaziergänge finden jährlich im April/Mai auf Initiative des Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft statt. Vor Ort geleitet und organisiert werden die Wanderungen durch Sachsens Natur von Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden, ehrenamtlichen Naturschützern, Landwirten, wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen, Kommunen, Forst- und Naturschutzbehörden sowie Stiftungen.
23.05.2026 - Arbeitseinsatz: Entbuschungsaktion
Klein Neundorf > Arbeitseinsatz: Entbuschungsaktion
An einem warmen Maitag traf sich eine Gruppe engagierter, um das Offenland der Berzdorfer Althalde zu erhalten. Hier gibt es auch seltene Arten wie den Wendehals. Das Rebhuhn, das in Sachsen laut der Roten Liste aus 2015 vom Aussterben bedroht ist, kommt hier leider auch schon nicht mehr vor. Erfreulich ist, dass der Wiedehopf, der ebenfalls als „stark bedroht“ gilt immer wieder gesichtet wird – vielleicht klappt es ja auch bald mit dem Nachwuchs!
Arten, die offene Landschaften benötigen, haben es heutzutage schwer. Äcker werden intensiv bewirtschaftet und auch sonst finden sich kaum noch Nischen. Umso wichtiger ist es, dort, wo es noch Rückzugsgebiete gibt, das Offenland zu erhalten. Am Berzdorfer See geschieht das mit Hilfe der Beweidung durch das Rote Höhenvieh, eine ziemlich robuste Rinderrasse. Doch manche Arten wie Ginster und die invasive Robinie schmecken auch ihnen nicht und die Flächen verbuschen trotz der Pflege durch die Beweidung zunehmend. Um die Beweidung zu ermöglichen und wenigstens einen Teil des Ginsters zu entfernen, lag der Fokus des Arbeitseinsatzes darauf, an den Stellen, wo der Weidezaun gestellt werden soll, sämtlichen Ginster zu entfernen. Das haben wir, wenn auch wegen der sommerlichen Temperaturen schwitzend, geschafft! Nun kann hier wieder gegrast werden.
Wir danken allen tapferen Helfern für ihren großartigen Einsatz und hoffen, dass ihr den Tag gut überstanden habt!


28.04.2026 - Exkursion "Brutvögel im Offenland"
Klein Neundorf > Frühlingsspaziergang: "Brutvögel im Offenland"
Mit großer Expertise führte uns der Ornithologie Dr. Markus Ritz entlang der Offenlandflächen der Althalde, um die heimischen Brutvögel zu hören und auch zu sehen. Die Besonderheit im Exkursionsgebiet liegt im Offenlandcharakter. Den findet man bei der heutigen Bewirtschaftungsart unserer Landschaften nur noch äußert selten, sehr zum Nachteil der auf diese Lebensräume angewiesenen Tier- und Pflanzenarten, unter ihnen einige mittlerweile selten gewordene Vögel.
Gleich zu Anfang rief der Wendehals – ein in Sachsen gefährdeter Vogel, der hier von den Bemühungen der Offenhaltung der Landschaft mit Hilfe der Beweidung durch das Rote Höhenvieh profitiert und auf den Wiesen und Weiden auf Nahrungssuche geht. Er lebt in Höhlen und ist darauf angewiesen, dass andere Spechte schonmal vorarbeiten – sein eigener Schnabel ist zu zierlich zum Zimmern. Durch Menschen gebaute Nistkästen nimmt er natürlich auch an.
Goldammern und Schwarzkehlchen konnten wir durchs Spektiv beobachten und dann ging es ans Wasser, wo uns eine weitere Besonderheit erwartete: Sterntaucher. Dieser zur Gattung der Seetaucher gehörende Vogel kommt in Deutschland sonst nur am Meer vor: Er braucht große Flächen, um auf Futtersuche zu gehen und vor allem auch, weil er im Gegensatz zu anderen Vögeln bei der Mauser sein Federkleid komplett verliert – die große Wasserfläche bietet ihm ausreichend Schutz. Und so ist es gut, dass einige Flächen auf dem Berzdorfer See durch Bojen abgegrenzt und nicht für Schifffahrt und Segelsport nutzbar sind.
Wir wünschen allen Seeliebhabern, ob Mensch, ob Tier, ein zufriedenes Miteinander und danken Dr. Markus Ritz für diese aufschlussreiche Führung!



25.04.2026 - Exkursion um den Berzdorfer See
Hagenwerder > Geologische Radtour: "Exkursion um den Berzdorfer See“
Bei schönstem Wetter fanden sich 23 Teilnehmer am Bagger in Hagenwerder ein, um mit Dr. Tietz, Geologe am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, eine Radtour um den ehemaligen Tagebau Berzdorf zu machen. Gleich am Bagger konnten große Geschiebe – also Steine, die während der Eiszeiten durch Gletscher hierher transportiert wurden – mit fachkundigem Blick betrachtet werden. In der Heimatstube und der Kirche Tauchritz wurde über die vergleichsweise jüngere Geschichte des Bergbaus im Berzdorfer Becken informiert – und sowohl lustige als auch denkwürdige Begebenheiten aus dieser Zeit erzählt. Dann ging es mit den Rädern bis zur Rutschung P. Wie es zu dieser besonders großen Rutschung kam und warum eine erneute Rutschung am Berzdorfer See vergleichsweise unwahrscheinlich ist, waren einige der Inhalte an diesem Punkt der Exkursion. Am Endpunkt haben wir unser erworbenes Wissen unter Beweis gestellt und unter verschiedenen Geschieben das skandinavische gefunden. Wer wollte, hat den Ausflug in Deutsch Ossig bei Snacks und Getränken ausklingen lassen.
Wir freuen uns über den regen Zuspruch und danken dem Heimatverein Tauchritz, den Verein bergbaulicher Zeitzeugen und natürlich Dr. Olaf Tietz für die Zusammenarbeit!

18.04.2026 - Unser Rotstein – Hier ist die Haselmaus zu Haus
Löbau > Frühlingsspaziergang: „Unser Rotstein – Hier ist die Haselmaus zu Haus“
Zu einem Frühlingsspaziergang luden wir am Samstag 18.04.2026 ein. Yvonne Rieger, DVL-Regionalkoordinatorin an unserem Standort, führte die interessierten TeilnehmerInnen an den Rotstein. Hier hat die Haselmaus, ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers, ihr Revier. Seit 2017 wird der Wald des Rotsteins wieder als Mittelwald bewirtschaftet. Das bedeutet, dass in forstwirtschaftlich betrachtet kurzen Zeitabständen starkwüchsige Gehölze auf den Stock gesetzt werden, d.h. Triebe bodennah abgeschnitten werden. Auf diese Weise entsteht eine strukturreiche Strauchschicht, die sich insbesondere durch die Haselnuss- und Brombeerbestände hervorragend als Lebensraum für die Haselmaus eignet. Diese hält sich den größten Teil ihres Lebens vom Boden fern und baut ihre Nester in der dichten Vegetation. Nüsse, Beeren und Blüten versorgen sie mit Nahrung.
Der Rotstein ist auch für seinen floristischen Reichtum bekannt. Bei dem Spaziergang zeigten sich Frühblüher wie Buschwindröschen und Gelbes Windröschen, Lerchensporn, Wald-Gedenkemein und Lungenkraut in der Frühlingssonne von ihrer besten Seite. Die seltenen Leberblümchen waren bereits verblüht, aber ihre einprägsamen dreilappigen Blätter konnten begutachtet werden.
En gelungener Ausflug mit vielen neuen Eindrücken, für den sich die TeilnehmerInnen herzlich bedankten!

11.04.2026 - Exkursion ins Biberrevier
Niederseifersdorf > Frühlingsspaziergang: „Exkursion ins Biberrevier“
Auch in diesem Jahr fand im Rahmen der „Frühlingsspaziergänge Sachsen“ eine Biberexkursion durch Christina Wuschick (Biberkartierung LPV) statt.
Ziel war diesmal der Schwarze Schöps südlich von Niederseifersdorf. Nach einleitenden Worten zur Lebensweise und Biologie des Bibers auf dem Pendlerparkplatz an der A4 ging es entlang des Schwarzen Schöps, wo vor Ort die einzelnen Strukturen gezeigt und erklärt wurden. So wurde z.B. auf die Entstehung der einzelnen Hauptbautypen Erdröhre, Mittelbau und Burg eingegangen, was an Hand von Bildern noch genauer erläutert werden konnte.
Die Teilnahme war mit neun Interessierten auch dieses Jahr rege und auch die Jüngsten waren hoch motiviert und stellten viele spannende Fragen.

08.03.2026 - Dem Wolf auf der Spur
Schönau-Berzdorf a.d.E. > Exkursion "Dem Wolf auf der Spur“
Mit Ursula Marek aus Görlitz ging es auf die Althalde, die Auflassung des Tagebaus im Zuge der Sanierung ein Paradies für viele Arten geworden ist. Hier ist die Landschaft offen und bietet dennoch Versteckmöglichkeiten. Sie ist somit ein Rückzugsort für viele Tiere, die sonst in unserer Kulturlandschaft nur noch selten ihre Nische finden. Wölfe streifen hin und wieder durch das Gebiet und hinterlassen ihre Spuren. Doch wie unterscheidet man den Pfotenabdruck eines Hundes von dem von einem Wolf? Wie sieht das Trittsiegel von Dachs und Co. aus? Mit viel Expertise wurden die kleinen und großen Unterschiede und Bestimmungsmerkmale erklärt und unter die Lupe genommen, was sich auf der Wegstrecke zeigte. So gaben uns die Spuren Aufschluss über Futterplätze verschiedener Tiere und auch über ihr „stilles Örtchen“. Ohne sie gesehen zu haben, wissen wir nun, wo sich Reh und Hase einfinden, um gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen – falls sie nicht vom Wolf gestört werden.
Manchmal stört der Wolf auch den Menschen. Wenn er beispielsweise auf den Geschmack von Schafen gekommen ist, kann das für die betroffenen Landwirte eine echte Zerreißprobe werden. Das Zusammenleben mit dem Beutegreifer erfordert eben doch so manchen Einsatz und Wohlwollen. Verschiedene Interessen müssen gegeneinander abgewogen werden, Ängste ernstgenommen und abgebaut werden. Die aktuellen Entwicklungen im Umgang mit dem Wildtier wurden mit viel Sachverstand erklärt und einige Risiken der geplanten Handlungsweise beleuchtet. Wir hoffen auf einen guten gemeinsamen Weg von Mensch und Natur und plädieren für fundierte Entscheidungen, die alle ins Boot holen und der Natur, die auch wir als Menschen so dringend brauchen, ausreichend Raum lassen. Ein großes Stück Arbeit liegt vor uns.
Wir danken Frau Marek für diese lehrreiche und spannende Exkursion!

10.02.2026 - Wanderung ins Biberrevier mit Grit Schmalfuß
Schönau-Berzdorf a.d.E. > Wanderung ins Biberrevier mit Grit Schmalfuß
Nebel hing noch über dem Berzdorfer See als wir zu unserer Winterferienwanderung ins Biberrevier aufbrachen. Vom Steg aus hatten wir trotzdem einen wunderbaren Blick auf die Kormorane, die sich neben uns auf einer kleinen Plattform versammelt hatten und auf viele andere Wasservögel. Auf unserem Weg entlang des Sees entdeckten wir auch das Gespinst des giftigen Ammen-Dornfingers und erfuhren einiges über die Vogelwelt im Gebiet. Ziel unserer Exkursion war das Naturschutzgebiet „Rutschung P“, das uns nochmal an die Geschichte des heutigen Sees als Tagebau erinnerte. Und auch Meister Bockert hatte einiges für uns vorbereitet, so dass wir nicht nur viel über Europas größtes Nagetier erfahren, sondern uns auch selbst von seinen Aktivitäten als Landschaftsgestalter überzeugen konnten.

11.10.2025 - NATURA 2000-Moore von europäischer Bedeutung
| Hochmoor Jizerka > NATURA 2000- Moore von europäischer Bedeutung | Vrchoviště Jizerka > NATURA 2000- rašeliniště evropského významu |
Auch in diesem Jahr konnten wir dank einer Förderung aus dem Kleinprojektefond der Euroregion Neiße ein grenzüberschreitendes Projekt realisieren. Am 11.10.2025 führte uns eine gemeinsame Exkursion mit Cmelak nach Jizerka. Dort konnten die Teilnehmer an einer fachkundigen Führung durch das gleichnamige Hochmoor lauschen. Bei typischem Isergebirgswetter von 3 Gad mit Wind und Nieselregen erforderte es schon gutes Durchhaltevermögen. Anwesend waren Vertreter beider Vereine, ehrenamtliche Naturschutzhelfer und Naturinteressierte Freiwillige. Es gab einen regen Austausch zur Renaturierung von Hochmooren, da sich solch ein sensibles Biotop auch an der Lausche in Sachsen befindet. | I v tomto roce se nám podařilo díky podpoře z fondu pro malé projekty Euroregionu Neiße realizovat přeshraniční projekt. 11. října 2025 nás společný výlet s Cmelakem zavedl do Jizerky. Účastníci se zde mohli zúčastnit odborné prohlídky stejnojmenného vrchovištního rašeliniště. Při typickém počasí v Jizerských horách, kdy bylo 3 stupně, foukal vítr a mrholilo, to vyžadovalo hodně vytrvalosti. Přítomni byli zástupci obou spolků, dobrovolní pomocníci v oblasti ochrany přírody a dobrovolníci se zájmem o přírodu. Probíhala živá diskuse o renaturaci vrchovištních rašelinišť, protože takové citlivé biotopy se nacházejí také u řeky Lausche v Sasku. |

Die Höhe der Zuwendungen zum Projekt aus EU-Mitteln beträgt:
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Výše příspěvků na projekt z prostředků EU činí:
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30.08.2025 - Mit den Fledermäusen nach den Sternen greifen
Herrnhut > BatNight: "Mit den Fledermäusen nach den Sternen greifen"
Es war ein wundervoller und erlebnisreicher Abend. Große und kleine Überraschungen sorgten für leuchtende Augen – bei den kleinen und den großen Teilnehmern.
Zusammen sind wir von der Herrnhuter Sternemanufaktur zum Mondscheinsee gelaufen. Dabei haben wir unsere großartigen Nachtjäger gehört und gesehen. Und viel über sie gelernt:
Wie jagt die Fledermaus und warum ist sie so wichtig für unsere Natur? Wie lebt sie? Wie verbringt sie den Winter? Und warum findet sie in unserer Landschaft oft nicht mehr alles, was sie zum Leben braucht und wie können wir ihr helfen?
Müde und zufrieden gelangten wir schließlich wieder zur Herrnhuter Sternemanufaktur. Wir freuen uns auf weitere Erlebnisse dieser Art!

21.06.2025 - Naturschönheiten zur Sommersonnenwende
Herrnhut > Frühlingsspaziergang: "Naturschönheiten zur Sommersonnenwende"
Zur Sommersonnenwende, wenn das Licht am kräftigsten strahlt.... sind wir auf einem Achtsamen Pfand gegangen. Grit Schmalfuß erklärte die Bedeutung und Wirksamkeit der Heilpflanzen, die zur Sommersonnenwende blühen. Am geheimnisvollen Mondscheinsee konnten wir die stille Kraft der Natur bestaunen.

16.05.2025 - Fledermäuse am Schloss Königshain
Königshain > Frühlingsspaziergang: "Fledermäuse am Schloss Königshain"
Die Fledermäuse am Schloss Königshain - dieses Jahr zu unserem Frühlingsspaziergang etwas verhalten. Doch viel Spannendes zu sehen und zu erleben gab es dennoch. Unsere Christina hat gemeinsam mit Franziska vom Museumsverbund Oberlausitz einen tollen Abend organisiert und sich spannende Stationen rund um unsere heimischen Fledertiere einfallen lassen. So konnten die Teilnehmer viel Neues über unsere geflügelten Nachtjäger erfahren. Auch zu sehen gab es einiges, denn die Schlossscheune Königshain hält die eine oder andere Besonderheit bereit. Der Abend war trotz des einigermaßen ungünstigen Wetters ein Erfolg und wird von uns gern wiederholt. Bis zu nächsten Mal.

09.05.2025 - Fledermäuse am Schloss Krobnitz
Krobnitz > Frühlingsspaziergang: "Fledermäuse am Schloss Krobnitz"
Unsere Frühlingsspaziergänge sind in vollem Gange und am 09.05.2025 konnten wir einen weiteren Abend in der Natur der Oberlausitz verbringen. Mit dem Batlogger ging es auf Fledermaus-Tour. An verschiedenen Stationen haben wir mehr über die Fledermäuse erfahren und konnten gegen 20:30 Uhr dann sogar die ersten Flugkünste der Nachtjäger bestaunen. Großer Abendsegler und Zwergfledermaus gaben sich die Ehre und haben uns bei wunderschönem Mondlicht eine Flugshow der besonderen Art gezeigt. So wurde der Abend für uns alle ein schönes Erlebnis und wir freuen uns auf die nächsten Frühlingsspaziergänge.

12.04.2025 - Das Erwachen der Haselmaus
Rotstein > Frühlingsspaziergang: "Das Erwachen der Haselmaus"
In kleiner, aber dafür umso interessierterer Gruppe umrundeten und bestiegen wir den Rotstein und bestaunten die Vielfalt der Pflanzenwelt an diesem Ort. Reich gedeckt war der Tisch für Insekten und auch für die Haselmaus, die sich nach langem Winterschlaf mit den proteinreichen Pollen der Frühblüher stärkt.

05.04.2025 - Gewässerbaumeister Biber auf der Spur
Rietschen > Frühlingsspaziergang: "Gewässerbaumeister Biber auf der Spur"
Am 05.04.2025 fand im Zusammenhang mit der Veranstaltungsreihe „Frühlingsspaziergänge Sachsen“ eine Biber-Exkursion unter dem Titel „Gewässerbaumeister Biber auf der Spur“ in die Hammerstädter Teiche statt. Neun interessierte Teilnehmende folgten den Erklärungen der Exkursionsleiterin Christina Wuschick (LPV) auf einer Strecke von gut 5 km durch die Teichgruppe. Neben Informationen zur Bestandsentwicklung im Landkreis Görlitz wurde die Lebensweise des Bibers an Hand von Strukturen im Revier erklärt. Die Teilnehmenden bekamen so in 3 h einen Einblick in die Biologie des Bibers und wie er seinen Lebensraum aktiv gestaltet, aber auch zu daraus resultierenden Konflikten mit dem Menschen.

05.10.2024 - Auf den Spuren der Haselmaus
Rotstein > Exkursion: "Auf den Spuren der Haselmaus"
Am 05.10. fand, mit 15 Teilnehmern, unsere Familien-Exkursion zur Nussjagd auf dem Rotstein statt. Bei durchwachsenen Herbst-Wetter wanderten wir einen Pfad in Richtung Gipfel. Zu Beginn haben wir eine kurze Wissensvermittlung zum Lebensraum der Haselmaus gegeben. Wir suchten nach angefressenen Nüssen und als Zufallsfund gab's viele Pilze.
Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

24.08.2024 - NABU-Batnight
Königshain > Naturerlebnis Fledermausnacht
Zur internationalen Batnight am 24. Und 25. August führten auch wir, gemeinsam mit dem Nabu und dem Museumsverbund Oberlausitz, eine Exkursion rund um das Schloss Königshain durch. Bei Kaffee und passenden Leckereien konnten die 10 Teilnehmer und Teilnehmerrinnen vieles über unsere Oberlausitzer Fledermäuse erfahren und die fliegenden Jäger der Nacht im Tiefflug über unseren Köpfen erleben. Dank des Fledermausdetektors wurde die wilde Jagd noch einmal zu einem besonders eindrücklichen Erlebnis.
Wir freuen uns auf die nächste Batnight 2025!

17.07.2024 - Familien-Biberexkursion im Niederspreer Teichgebiet
Rietschen > Familien-Biberexkursion im Niederspreer Teichgebiet
Ein etabliertes Format ist die Biberfamilienexkursion, die der LPV Oberlausitz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Wolfsbüro in Rietschen anbietet. An der diesjährigen Sommertour nahmen drei Erwachsene und sieben Kinder teil. Sie konnten gemeinsam mit Grit Schmalfuß Biberspuren entdecken und erfuhren von ihr Interessantes über die Lebensweise des Bibers. Ein kleines ungeplantes Highlight war die Entdeckung der seltenen Hosenbiene am Wegesrand.

22.06.2024 - Naturschönheiten zur Sommersonnenwende
Herrnhut > Frühlingsspaziergang: "Naturschönheiten zur Sommersonnenwende"
Mit einer Wanderung ging es ab der Herrnhuter Sternenmanufaktur über den Mondscheibe See zu den Sieben Wiesen am Petersbach. Dabei wurden alte Heilpflanzen gezeigt, mit ihrem Namen und ihrer Anwendung in der Kräutermedizin bis heute. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit gab es besonders für die kleinen Dinge am Wegesrand. Auch wurde die Bedeutung der Sommersonnenwende für die Pflanzen aufgezeigt. Es war eine wunderschöne Achtsame Wanderung.

14.06.2024 - Fledermäuse am Schloss Krobnitz
Krobnitz > Frühlingsspaziergang: "Fledermäuse am Schloss Krobnitz"
Der 14.06. stand ganz im Zeichen der Fledermäuse. Mit über 15 Teilnehmern und Teilnehmerinnen von 5-80 Jahren haben wir die flinken Jäger der Nacht beleuchtet. Nach einem kurzen Vortrag mit Spielen und einigen Basteleien haben wir im Schlosspark Krobnitz nach möglichen Quatieren gesucht. In der Dämmerung konnten wir die Fledermäuse dann nur wenige Meter über unseren Köpfen beobachten. Trotz des defekten Batloggers (er ist bald wieder funktionstüchtig) war der Abend für Groß und Klein ein voller Erfolg und wir freuen uns auf unsere nächsten gemeinsamen Ausflüge in der Oberlausitz.

25.05.2024 - Das Erwachen der Haselmaus
Rotstein > Frühlingsspaziergang: "Das Erwachen der Haselmaus"
Am 25.05.24 haben wir uns mit zwei kleinen und zwölf großen Teilnehmern auf dem Parkplatz am Rotstein zu unserem Frühjahrsspaziergang „Das Erwachen der Haselmaus“ getroffen. Bei der Umrundung des Gipfels lernten wir die Nahrung und den Lebensraum der Haselmaus kennen und untersuchten Haselnüsse auf Fraßspuren. Nach einem abenteuerlichen Gänsemarsch durch Brennnessel- und Brombeergestrüpp wagten wir uns schließlich an den steilen Aufstieg und wurden oben durch einen herrlichen Ausblick und einen kleinen Haselmaussnack belohnt. Am Ende der Wanderung waren alle k.o., aber zufrieden! Wir freuen uns auf die nächste Tour!

27.04.2024 - Feuchtgebiete im Dreiländereck
Tschechien > Jablonne v Podjestedi und Sedmihorky
Gemeinsam mit dem Verein Cmelak aus Liberec waren wir im Rahmen des Projektes "Feuchtgebiete im Dreiländereck" unterwegs.
[Hier] geht es zu Informationen und Bildern zum Projekt.
20.04.2024 - Gewässerbaumeistern auf der Spur
Rietschen > Frühlingsspaziergang: "Gewässerbaumeistern auf der Spur"
Am 20.04.2024 wurde im Rahmen der diesjährigen Frühlingsspaziergänge des Freistaat Sachsen eine Exkursion im Hammerstädter Teichgebiet durch Christina Wuschick durchgeführt. Trotz des feucht-kalten Wetters fanden sich 6 Personen um etwas zur Lebensweise des größten heimischen Nagers zu erfahren und seine Revierstrukturen gemeinsam zu entdecken. Es konnten neben Fraßplätzen, Wechseln und einem Damm sogar besetzte und unbesetzte Baue begutachtet werden. Auf der knapp 6 km langen Tour durchs Teichgebiet konnten so viele Fragen zum Leben der Bibergeklärt und ganz nebenbei auch noch Wasservögel beobachtet werden.

30.09.2023 - Auf den Spuren der Haselmaus
Sohland a.R. > Auf zur Nussjagd - auf den Spuren der Haselmaus
Auf dem Rotstein, einem der ältesten Naturschutzgebiete Sachsens, gibt es noch einige wenige Vorkommen der Haselmaus. Diese kleinen Bilche sind keine echten Mäuse, sondern mit dem Garten- und Siebenschläfer verwandt. Um ihnen auf die Schliche zukommen, kann man Haselnüsse mit typischen Fraßspuren suchen. Nach einer kurzen Einführung im Schloss Sohland ging es für die 16 Teilnehmer auf die Suche. Zuvor wurden auch sognannte Spurtunnel ausgebracht, an denen man verschiedene Fährten de rWaldbewohner nachweisen kann. Dort fanden wir zahlreiche Waldmausspuren. Die Ausbeute an Haselnüssen war sehr mager, denn es konnten nur wenige diesjährige Nüsse gefunden werden. Auf dem Weg mussten die kleinen Teilnehmer Fragen zum Leben der Haselmäuse beantworten. Anschließend gab es im Schloss noch einen kleinen Haselmaussnack zum Verkosten.

25.03.2023 - Heilkräfte der Natur
Herrnhut > Frühlingsspaziergang "Heilkräfte der Natur"
„Ein achtsamer Spaziergang durch den Herrnhuter Wald“
Spaziergänge in der Natur stärken das Immunsystem, reduzieren Stress und verbessern Laune, Konzentration und das Gedächtnis. Und bei einem achtsamen Spaziergang wie der am 25.03.2023 im Herrnhuter Wald konnten wir auch noch eine Menge Lernen.
Anlässlich des 10-Jährigen Jubiläums des DVL Sachsen fanden in ganz Sachsen Vorfrühlingsspaziergänge statt, darunter auch unsere Wandertour durch den Herrnhuter Wald. Unsere liebe Grit Schmalfuß führte uns von den Herrnhuter Sternen zum Mondscheinsee. Auf dem traumhaften Weg gab es viel zu entdecken und zu Lernen. Bei welchen Leiden helfen Linde, Stieleiche und Erle? Welche Wirkung haben Brennnessel, Scharbockskraut oder Giersch und woher hat eigentlich das Gänseblümchen seinen guten Ruf?
Dem Regenguss zum trotz klopften wir beim Waldgeist an und suchten mit einer Waldkräuter-Limonade nach Kunstobjekten.
Am Mondscheinsee angekommen wurde auch das Wetter besser und wir spürten, wie gut uns dieser Ausflug getan hat. Der Stress war wie weggeblasen, alle hatten Spaß und der Dank für diesen tollen Trip war am Ende der Veranstaltung deutlich spürbar.
Wir hoffen, dass Ihr auch am nächsten achtsamen Spaziergang dabei seid. Danke an alle Teilnehmer

12.06.2022 - Von der Neiße ins Dorf - der Biber im Mühlgraben
Ludwigsdorf > Frühlingsspaziergang "Von der Neiße ins Dorf - der Biber im Mühlgraben"
Unter diesem Motto begaben sich interessierte Bürger und Ehrenamtliche auf Tour mit Thomas Zuche. Die Tour führte entlang des Mühlgrabens in Görlitz, Ortsteil Ludwigsdorf. Dabei begleiteten ihn 9 interessierte Bürger. Diese erfuhren Neuigkeiten zur aktuellen Verbreitung der Biber im Landkreis Görlitz und zur Historie des Ludwigsdorfer Reviers. So konnte Herr Zuche in der Vergangenheit die einzelnen Röhren am Mühlgraben bei abgelassenem Wasser zählen und kartieren. Der Biber ist durch seine Tätigkeit auch als Landschaftsgestalter aktiv.

07.05.2022 - Wilder Samstag und Frühlingsspaziergang
Görlitz > Wilder Samstag und Frühlingsspaziergang
"Wie kommt der Biber von der Neiße in den Berzdorfer See? Eine Spurensuche!"
Nach zwei Jahren Pause konnten endlich wieder die sachsenweiten Frühlingsspaziergänge stattfinden. So ging es diesmal auf Spurensuche an den Berzdorfer See. Über den Nordrandumfluter ist hier der Biber in den Berzdorfer See gewandert. Die 6 Teilnehmer konnten auf der 5 km langen Tour einige Biberspuren beobachten. Thomas Zuche konnte eindrücklich über das Leben der Biber an der Neiße berichten. Durch seine langjährige Erfassungstätigkeit kann er immer wieder auch die Fragen der Gäste beantworten.
Die Exkursion fand in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) statt.


Aktuelles
Veranstaltungen
05.09.2026 - Uhr bis Uhr
12.09.2026 - Uhr bis Uhr
08.10.2026 - Uhr bis Uhr












